Mit Technik gegen den Virus — Gastronomen und Gäste profitieren gleichermaßen

Der Einzelhandel und die Gastronomie waren erleichtert, den Betrieb nach dem anfänglichen Lockdown im März 2020 wieder aufnehmen zu können. Vom regulären Alltag — so wie wir ihn vor Covid-19 kannten, ist der gastronomische Betrieb aber noch meilenwert entfernt. Neben neu zu organisierenden Mindestabständen, die vielerorts noch immer verhindern, dass Restaurants und Cafés kostendeckend arbeiten können, leidet die Gastronomie unter umfangreichen Auflagen, die den Alltag erschweren und den bürokratischen Aufwand erhöhen. Alle Cafés, Restaurants und Bars sind seit vielen Monaten gesetzlich zu einer lückenlosen Erfassung der Besucherinnen und Besucher verpflichtet, die sich in vielen Fällen deutlich komplexer gestaltet als dies zunächst angenommen wurde. Ein neues System könnte nun Abhilfe schaffen, indem es die datenschutzrechtliche Bedenken der Gäste ausräumt und der Gastronomie den verwaltungstechnischen, bürokratischen Aufwand abnimmt.

„Kontaktnachverfolgung ist unser höchstes Gut !“ ~Tobias Hans (Ministerpräsident Saarland)

Wenn wir eins in der vergangenen Zeit gelernt haben: Das Nachvollziehen von Infektionsketten und die unmittelbare Identifikation von Kontaktpersonen ist für die Eindämmung des Infektionsgeschehen essentiell.

Die Gesundheitsämter haben alle Hände voll zu tun, diesem selbst auferlegten Anspruch in gebührender Weise nachzukommen. Fest steht zugleich: Die Richtigkeit der Datensätze und das lückenlose Erfassen von Gästen sind Grundvoraussetzungen dafür, dass Infektionsketten zur Eindämmung der Pandemie zielführend nachvollzogen werden und die Gesundheitsämter effizient arbeiten können.

Maßgeblich entscheidend für die Eindämmung der Pandemie ist nicht nur die Richtigkeit von Gästelisten, sondern auch eine möglichst kurze Zeit, die die Ämter benötigen, um etwaige Kontaktpersonen zu informieren und ausfindig zu machen — im Infektionsfall ein Rennen gegen die Zeit.

Erst jüngst zeigte ein Vorfall in einem Hamburger Lokal, mit welchen Widrigkeiten die Ämter in der Praxis konfrontiert sind: Gäste eines Lokals machten sich einen Spaß daraus, Fantasienamen auf den Listen anzugeben. Die Ämter vernahmen Namensangaben wie Bibi Blocksberg, Pipi Langstrumpf und Bobo Siebenschläfer auf den Gästelisten.

Das Auffinden der Personen, die zum entscheidenden Zeitpunkt in dem betroffenen Lokal anwesend waren und potentiell zu den Kontaktpersonen ersten Grades zählten, war nicht mehr möglich. Was bleibt: Es ist nicht auszuschließen, dass eine hohe zweistellige Anzahl von Personen, die eigentlich hätten in Quarantäne geschickt werden müssen, das Infektionsgeschehen weiter vorangetrieben haben.

Die Besuchererfassung in der Gastronomie folgt einem umfangreichen Konzept, das eine Ergänzung zur nun bereits mehreren Monaten verfügbaren Corona App darstellt. Während die Nutzung der Corona App auf Freiwilligkeit beruht, sind die Gäste in der Gastronomie zur wahrheitsgemäßen Angabe ihrer persönlichen Daten und Kontaktinformationen gesetzlich verpflichtet.

Was beiden Maßnahmen und Anstrengungen in der Bemühung um eine Eindämmung der Pandemie aber gemein ist: Sowohl die Nutzung der App als auch die Angabe von persönlichen Daten in der Gastronomie wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern als Zumutung empfunden.

Häufiges Argument: Die Bestimmungen zum Datenschutz würden in nicht ausreichender Form eingehalten und berücksichtigt werden. Die Bereitschaft der Menschen, bei jedem Besuch eines Lokals ihre persönlichen Daten zu hinterlassen, ist bis zum heutigen Tag verhältnismäßig gering.

Besuchererfassung in der Gastronomie — eine Herkules-Aufgabe

Die Erfassung der Besucherinnen und Besucher in der Gastronomie ist ein gut gemeinter Ansatz, dessen praktische Umsetzung im Alltag viele Hürden mit sich bringt. Die Corona App kann lediglich als ergänzende Maßnahme zur Gästeerfassung gesehen werden.

Die Applikation erfährt noch immer vielfach Kritik und ist im Alltag durch die freiwillige Nutzung unzureichend verbreitet, um Infektionsketten lückenlos überwachen und sicher nachvollziehen zu können.

Die Gästelisten in der Gastronomie bedeuten für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Lokalen einen großen Aufwand. Nicht nur die Verwaltung der Listen bedeutet ein nicht unerhebliches Maß an Mehrarbeit, sondern auch der kleinste Fehler in der händischen Verwaltung der Datensätze kann dazu führen, dass Kontaktpersonen nicht erfasst und informiert werden.

Hinzu kommen zahlreiche Falschangaben, die sich im gastronomischen Alltag wohl kaum ganz vermeiden lassen. Eine ausweisbasierte Kontrolle ist nicht nur eine zeitlich herausfordernde Aufgabe. Die Gastronomen sprechen sich einheitlich gegen ein derartiges Vorgehen aus:

Gäste fühlen sich ungastlich behandelt, unangemessen kontrolliert und unter Generalverdacht gestellt. Die Befürchtung der Gastronomen: Die Gästezahlen könnten in den ohnehin schon herausfordernden Zeiten noch weiter zurückgehen und zunehmend mehr Betriebe in den finanziellen Ruin treiben.

Ein neues Konzept ist vielversprechend: Vireless, ein digitales System zur datenschutzrechtlich unbedenklichen und sicheren Erfassung von Besuchern in der Gastronomie und im Sport bietet einen neuen Ansatz, der nicht nur den Gastronomen den Alltag erleichtert, in dem es den bürokratischen Aufwand auf ein Minimum reduziert.

Auch bei den Gästen stößt dieser neue digitale Ansatz auf Gegenliebe: Das datenschutzrechtlich unbedenkliche Konzept speichert Daten verschlüsselt und schnell. Das händische Ausfüllen von Gästelisten gehört der Vergangenheit an. Alles was die Gäste der Bars und Restaurant benötigen, ist ein digitales Endgerät.

Vireless: digitales Konzept zur Eindämmung der Pandemie

Menschen, die auch in Zeiten von Covid-19 nicht auf die gastronomischen Angebote verzichten möchten, wünschen sich eine einfache und zugleich schnelle Erfassung der Kontaktdaten.

Gleichzeitig wünscht sich die Mehrzahl der Gäste in den Restaurants, Cafés und Bars eine sichere, verschlüsselte Erfassung der Daten und ein schnelles Handeln der Gastronomen im Bedarfsfall, das sich durch ein unverzügliches Informieren potentieller Kontaktpersonen definiert.

Vireless bietet dafür die Voraussetzung. Gastronomen und Gäste profitieren gleichermaßen von einem datenschutzrechtlich unbedenklichen Vorgehen, das einfach und schnell funktioniert.

Alles was die Gäste benötigen ist ein Smartphone. Das Ausfüllen der personenbezogenen Daten ist nur einmalig notwendig. Jeder Gast erhält durch die kostenlose Applikation von Vireless einen individuell unverkennbaren QR-Code, der sich immer wieder verwenden lässt: Der QR-Code kann in allen gastronomischen Betrieben, die mit Vireless kooperieren, vorgezeigt und genutzt werden.

Der Gastronom scannt den QR-Code seiner Gäste vor Ort während das System automatisch den Aufenthaltsort (z.B. eine hinterlegte Tischnummer) und die Aufenthaltsdauer speichert. Das Ganze geschieht verschlüsselt. Die Datensätze der Gäste bleiben zu jedem Zeitpunkt geschützt. Ein händisches Ausfüllen durch den Kunden und eine Bürokratie lastige Verwaltung unzähliger Listen durch die gastronomischen Betriebe gehören der Vergangenheit an.
Wahlweise kann der Gastronom seinen Gästebereich auch mit QR-Codes versehen über welchen sich die Gäste per Self-Check-In eintragen können.
Auch hier bleiben die eben genannten Vorteile bestehen.

Profiteure sind also Gastronomie und Gäste gleichermaßen. Das neuartige, digitale Verfahren führt zu einer deutlich höheren Akzeptanz auf Seiten der Besucher und minimiert zugleich deren Versuche, falsche Daten zu hinterlassen, die letztlich nicht nur die Gäste selbst, sondern sogar größere Teile der Gesellschaft und eine gesamte wirtschaftliche Branche gefährden.

Das System ist bereits innerhalb weniger Minuten in die Betriebe integrierbar. Die Möglichkeit eines direkten Datenexports für die Gesundheitsämter im Bedarfsfall schafft Handlungssicherheit und spart Zeit. Nützlich ist außerdem das im System integrierte Dashboard, das den Gastronomen eine nützliche Statistik bietet.